Kunden berichten von einer schnelleren Bereitstellung, einem höheren Durchsatz und einer Zusammenarbeit auf einem ganz neuen Niveau
NATICK, Mass., 13. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Cognex Corporation (NASDAQ: CGNX), der weltweit führende Anbieter im Bereich der industriellen Bildverarbeitung, gab heute die allgemeine Verfügbarkeit von OneVision™ bekannt, seiner kollaborativen Entwicklungsumgebung für KI-Bildverarbeitung, die darauf ausgelegt ist, KI-gestützte Inspektionen in Fertigungsbetrieben zu vereinfachen und zu skalieren.

Seit dem Start der Beta-Version im Juni 2025 haben weltweit mehr als 100 Kunden OneVision genutzt, um die Entwicklung und Einführung KI-gestützter Bildverarbeitungslösungen zu beschleunigen. Viele von ihnen konnten innerhalb von Tagen statt Monaten den Sprung von Anwendungen an einzelnen Produktionslinien zu standortübergreifenden Implementierungen schaffen. Diese Dynamik spiegelt einen allgemeinen Wandel wider, da Hersteller sich von vereinzelten KI-Pilotprojekten hin zu vernetzten, unternehmensweiten Inspektionsstrategien bewegen.
„KI-Bildverarbeitung bietet schon seit Langem einen Mehrwert, doch ihre flächendeckende Einführung im gesamten Betrieb stellte bislang eine Hürde dar", sagte Matt Moschner, President und CEO von Cognex. „Hersteller stehen immer wieder vor denselben Herausforderungen – von fragmentierten Arbeitsabläufen bis hin zu Modellen, die sich nicht an unterschiedliche Umgebungen anpassen lassen. OneVision löst dieses Problem, indem es die Einfachheit der Edge-Technologie mit der Skalierbarkeit der Cloud verbindet und Unternehmen dabei unterstützt, den Schritt von isolierten Pilotprojekten hin zu einer einheitlichen, unternehmensweiten Bereitstellung zu vollziehen."
Cloud-to-Edge-Architektur für skalierbare KI-Vision
OneVision löst eine seit langem bestehende Herausforderung im Bereich der industriellen KI: die Bereitstellung fortschrittlicher Bildverarbeitungsanwendungen im Unternehmensmaßstab, ohne dabei die Komplexität zu erhöhen oder die Produktion zu verlangsamen. Hiermit wird eine Cloud-to-Edge-Architektur eingeführt, bei der KI-Modelle in der Cloud trainiert, verwaltet und gesteuert werden, während die Inspektion am Edge auf Cognex-Bildverarbeitungssystemen erfolgt, um eine zuverlässige Ausführung in Echtzeit zu gewährleisten. Kunden können nun den gesamten KI-Lebenszyklus zentral verwalten – von der Erfassung und Kennzeichnung von Produktionsbildern bis hin zur Verfeinerung von Modellen – und Updates einheitlich auf allen Geräten weltweit bereitstellen. OneVision ist für die Zusammenarbeit mit den neuesten Systemen von Cognex optimiert, darunter In-Sight® 3900 und In-Sight® 6900.
„Während OneVision die Cloud für die Entwicklung und Verwaltung nutzt, erfolgt die Inspektion während der Laufzeit weiterhin vollständig am Rand", sagte Reto Wyss, Vice President of Vision Engineering bei Cognex. „Sobald ein Modell bereitgestellt ist, ist keine Verbindung zur Cloud erforderlich. Die Produktionsdaten bleiben lokal gespeichert, und die Latenz spielt keine Rolle."
Durch die Zentralisierung der Modellentwicklung und -verwaltung unterstützt OneVision Hersteller dabei:
Kundenerfolg: Vom Pilotprojekt zum globalen Maßstab
In verschiedenen Branchen, darunter die Automobilindustrie, die Elektronikbranche, die Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie das Gesundheitswesen, profitieren Kunden von einer schnelleren Entwicklung von KI-Anwendungen, einem höheren Durchsatz und konsistenteren Prüfergebnissen – bei gleichzeitiger Verringerung der Abhängigkeit von Spezialwissen und einer weltweiten Skalierung der Implementierungen.
Essity – Entwicklung von KI-Prüfverfahren: von einem Jahr bis zu einem Tag
Schneider Electric – Standardisierung der KI-Prüfverfahren auf globaler Ebene
3M – Beschleunigung und Verbesserung der Zusammenarbeit bei der Entwicklung von KI-Bildverarbeitungssystemen
Da die allgemeine Verfügbarkeit nun begonnen hat, rechnet Cognex damit, dass die Dynamik bei OneVision zunehmen wird, da Hersteller skalierbare KI-Bildverarbeitung benötigen, um die betriebliche Effizienz in ihren globalen Produktionsnetzwerken zu steigern.
Informationen zur Cognex Corporation
Seit über 40 Jahren macht Cognex fortschrittliche Bildverarbeitung einfach und ebnet damit den Weg für Unternehmen aus Fertigung und Vertrieb, durch Automatisierung schneller, intelligenter und effizienter zu werden. Die innovative Technologie unserer Bildverarbeitungssensoren und -systeme löst kritische Herausforderungen in der Fertigung und im Vertrieb und bietet unvergleichliche Leistung für Branchen von der Automobilindustrie über die Unterhaltungselektronik bis hin zu verpackten Waren. Cognex macht diese Tools leistungsfähiger und einfacher zu implementieren, dank einer langjährigen Konzentration auf KI, die Fabriken und Lagerhäuser dabei unterstützt, die Qualität zu verbessern und die Effizienz zu maximieren, ohne dass ein hohes Maß an technischem Know-how erforderlich ist. Wir haben unseren Hauptsitz in der Nähe von Boston, USA, mit Niederlassungen in über 30 Ländern und mehr als 30.000 Kunden weltweit. Erfahren Sie mehr unter cognex.com.
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Sexuelle Gewalt hinterlässt bei den Betroffenen deutlich tiefere und länger anhaltende Spuren, als bislang in der Schweiz weithin angenommen. Das zeigt eine neue Studie aus der Romandie, die vom Genfer Universitätsspital (HUG) koordiniert wurde und nach Angaben der Forschenden erstmals eine systematische Nachverfolgung von Opfern über einen Zeitraum von zwölf Monaten vornimmt. Beteiligt waren neben dem HUG der Spitalverbund Wallis sowie fünf Waadtländer Spitäler.
Für die Untersuchung wurden 181 von sexueller Gewalt betroffene Personen – 180 Frauen und ein Transmann – ein Jahr lang begleitet. Die Auswertung ergibt ein klares Bild: 71 Prozent der Teilnehmenden zeigen zwölf Monate nach der Tat depressive Symptome, 68 Prozent weisen Anzeichen einer posttraumatischen Belastungsstörung auf, 57 Prozent leiden unter ausgeprägter Angst. Mehr als die Hälfte der Befragten berichtet zudem weiterhin über körperliche Beschwerden wie chronische Schmerzen, Schlafstörungen oder anhaltende Erschöpfung.
Besonders gravierend sind die Folgen im Intimbereich. Rund zwei Drittel der Betroffenen, die sexuell aktiv sind, geben an, auch ein Jahr nach dem Übergriff unter sexuellen Funktionsstörungen zu leiden. „Diese Daten zeigen klar, dass sexuelle Gewalt ein tiefgreifendes und dauerhaftes Trauma ist“, wird Studienleiterin Jasmine Abdulcadir in der Mitteilung zur Studie zitiert. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass es sich nicht um vorübergehende Reaktionen handelt, sondern um anhaltende Beeinträchtigungen mit potenziell weitreichenden Auswirkungen auf Partnerschaft, Familie und Berufsleben.
Die Datenerhebung bestätigt zudem bekannte Muster bei sexueller Gewalt. In der Mehrheit der Fälle kennen die Betroffenen die Täterperson, häufig stammt diese aus dem nahen Umfeld. Die gemeldeten Übergriffe ereignen sich überwiegend in privaten Räumen. Zwar suchen viele Opfer laut Studie rasch nach der Tat medizinische Hilfe, doch die Forschenden verweisen darauf, dass die anschliessende Betreuung häufig unzureichend bleibt. Angesichts der hohen Belastung über mindestens ein Jahr hinweg sehen Fachleute dringenden Handlungsbedarf bei der langfristigen psychischen, körperlichen und sexuellen Versorgung von Betroffenen.