DIE ROYAL MINT WÜRDIGT PINK FLOYD MIT DER ERSTEN GEDENKMÜNZE IN GROSSBRITANNIEN

13.05.2026

LLANTRISANT, Wales, 14. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Mehr als ein halbes Jahrhundert, nachdem Pink Floyd erstmals aus der Londoner Underground-Szene hervortrat und den Klang der modernen Musik neu prägte, präsentiert die Royal Mint heute eine offizielle britische Gedenkmünze, die das außergewöhnliche und bleibende Vermächtnis der Band würdigt.

Die offizielle Pink-Floyd-Gedenkmünze der Royal Mint, deren Rückseite das ikonische Prismendesign aus „The Dark Side of the Moon“ und deren Vorderseite das Porträt Seiner Majestät des Königs ziert. Die Münze ist ab dem 14. Mai 2026 erhältlich und würdigt das außergewöhnliche und zeitlose Vermächtnis von Pink Floyd, das sich über mehr als ein halbes Jahrhundert erstreckt.

Das von Henry Gray entworfene Motiv auf der Rückseite der Münze stellt das ikonische Prisma aus „The Dark Side of the Moon" in den Mittelpunkt – eines der bekanntesten Bilder der Musikgeschichte und ein Symbol für den visionären Ansatz der Band in Bezug auf Kunst, Klang und Experimentierfreudigkeit. Eine Auswahl der Münzen wird zudem mit einem Regenbogenprisma-Effekt versehen sein, der das ikonische Design in voller Farbpracht zum Leben erweckt.  Das ikonische Cover, das ein Prismenspektrum zeigt, wurde von Storm Thorgerson von Hipgnosis entworfen und von George Hardie gezeichnet. The Dark Side of the Moon hat sich weltweit über 50 Millionen Mal verkauft. 

Pink Floyd reiht sich in eine außergewöhnliche Riege britischer Musikikonen ein, die im Rahmen der „Music Legends"-Reihe der Royal Mint gewürdigt werden, darunter David Bowie, George Michael, Shirley Bassey, Paul McCartney und Freddie Mercury. m Rahmen dieser Reihe wurden bereits fast eine halbe Million Münzen an Sammler und Musikfans in 108 Ländern weltweit ausgeliefert.

Rebecca Morgan, Direktorin für Gedenkmünzen bei The Royal Mint, sagte, „Pink Floyd gehören zu jenen wirklich seltenen Bands, deren Musik und Bildsprache Generationen überdauert haben, und sobald man diese Münze sieht, weiß man sofort, wem sie gewidmet ist. Das ikonische Prisma ist für Fans auf der ganzen Welt sofort erkennbar, und Henry Gray hat es auf bemerkenswerte Weise mit der Kunstfertigkeit und Detailtreue zum Leben erweckt, die diese Band verdient. Ihr Einfluss auf Musik, Kunst und Kultur ist unermesslich, und wir sind unglaublich stolz darauf, dass die Royal Mint ihren Teil dazu beitragen kann, dieses Vermächtnis für immer zu bewahren."

Neben der Münze bietet die Royal Mint den Pink-Floyd-Fans zudem die Möglichkeit, ein exklusives Plektrum zu erwerben, das in limitierter Auflage erhältlich ist und aus Gold, Silber und dunklem Chrom gefertigt wurde. Das von Daniel Thorne, einem Designer der Royal Mint, entworfene Stück ist durch seine auffällige Anlehnung an das legendäre Album „The Dark Side of the Moon" sofort als Pink-Floyd-Motiv erkennbar. Das Plektrum nimmt in der Geschichte der Band einen besonderen Platz ein, und nirgendwo wird dies deutlicher als in David Gilmours legendärem Solo in „Time" – einem der berühmtesten Momente des Albums und einer der ikonischsten Momente der Rockgeschichte –, wodurch das Plektrum zu einer würdigen Hommage an das bleibende musikalische Vermächtnis von Pink Floyd wird.

Pink Floyd wurde 1965 in London von Syd Barrett, Roger Waters, Nick Mason und Richard Wright gegründet; David Gilmour stieß 1968 zur Band. Die Gruppe prägte das Genre des Progressive Rock und produzierte einige der berühmtesten Alben, die je aufgenommen wurden. The Dark Side of the Moon (1973), Wish You Were Here (1975), Animals (1977) und The Wall (1979) festigten ihren Platz als eine der innovativsten und einflussreichsten Bands aller Zeiten. Mehr als fünf Jahrzehnte später zieht ihre Musik immer noch neue Generationen von Fans auf der ganzen Welt in ihren Bann.

Die Pink-Floyd-Gedenkmünze ist ab dem 14. Mai 2026 um 9 Uhr erhältlich; die Preise beginnen bei 18,50 GBP. Für weitere Informationen und zum Kauf besuchen Sie www.royalmint.com/pinkfloyd

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2976872/The_Royal_Mint_Pink_Floyd_commemorative_coin.jpg

Logo - https://mma.prnewswire.com/media/1492158/Royal_Mint_Logo.jpg

Das Logo der Royal Mint

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ETH Zürich und RWTH Aachen erzeugen künstliche Erschütterungen im Furka-Baustollen

30.04.2026

Im Gotthardmassiv im Tessin ist einem internationalen Forschungsteam erstmals gelungen, die Erde kontrolliert zum Beben zu bringen. Im Untergrundlabor "Bedrettolab", das in einem ehemaligen Baustollen des Furkatunnels eingerichtet wurde, lösten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gezielt eine Serie von Mikrobeben aus. Die beteiligte Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen) sprach von einem "sehr erfolgreichen" Versuch.

Über mehrere Tage injizierten Fachleute der ETH Zürich, der RWTH Aachen und des italienischen Nationalen Instituts für Geophysik und Vulkanologie (INGV) Wasser mit hohem Druck in eine natürliche Bruchzone tief im Fels. Ziel des Experiments war es, Spannungsänderungen im Gestein hervorzurufen und damit kleinste Erschütterungen auszulösen. Genau das trat ein: Registriert wurde eine ganze Serie von Mikrobeben, teilweise mit Magnituden knapp unterhalb von 0. An der Erdoberfläche waren diese Ereignisse nicht zu spüren.

Um die künstlich erzeugten Beben detailliert zu erfassen, installierte das Team Hunderte hochsensibler Sensoren in unmittelbarer Nähe der Verwerfung. Die Messinstrumente reagierten so feinfühlig, dass im Bedrettolab sogar das Erdbeben in Japan vom 20. April präzise aufgezeichnet werden konnte. Durch die direkte Platzierung an der Bruchzone konnte die Entstehung der Erschütterungen erstmals am Ursprungsort und nicht wie sonst üblich an der Erdoberfläche verfolgt werden. Die aufgezeichneten Signale seien "unglaublich", sagte Projektleiter Florian Amann von der RWTH Aachen, man erhalte einen einzigartigen Einblick in die Erdbebenphysik.

Das Experiment ist Teil des Projekts "FEAR" – kurz für "Fault Activation and Earthquake Rupture". Langfristig sollen die Daten dazu beitragen, die Vorhersagbarkeit von Erdbeben zu verbessern. Im Fokus steht die Frage, was im Gestein passiert, bevor ein größeres Beben einsetzt. Nach Angaben der Forschenden gehen starken Erdbeben typischerweise tausende kleine Ereignisse voraus. Deren Entwicklung im Labor nachzuzeichnen, soll helfen, die physikalischen Prozesse entlang natürlicher Störungszonen besser zu verstehen und Frühindikatoren für künftige Beben zu identifizieren.