Starkes Umsatzwachstum, Marktanteilsgewinne und verbesserte Rentabilität, gestützt durch konsequente Umsetzung
ZÜRICH, Schweiz, 13. Mai 2026 /PRNewswire/ -- AD-HOC-MELDUNG gemäss Art. 53 der Kotierungsvorschriften der SIX Swiss Exchange
HIGHLIGHTS
Denis Machuel, Geschäftsführer der Adecco Group, kommentierte:
„Unsere Strategie in Verbindung mit einer konsequenten Umsetzung hat uns einen starken Start ins Jahr 2026 beschert und unsere Dynamik aufrechterhalten. Wachstum und Kostendisziplin verbessern die Rentabilität. Dies ist das vierte Quartal unseres Wachstums: mit 5,3 % gegenüber dem Vorjahr. Wir konnten unseren Marktanteil um weitere 365 Basispunkte steigern und gleichzeitig solide Bruttomargen sowie ein robustes EBITA aufrechterhalten."
„Adecco entwickelt sich weiterhin besser als der Markt, mit Wachstum in allen Regionen und zweistelligen Zuwächsen in Iberien, den nordischen Ländern, Nordamerika, Lateinamerika und Asien. Akkodis stabilisiert seine Umsätze und verbessert die Rentabilität. LHH erzielte eine zweistellige EBITA-Marge, angetrieben durch starkes Wachstum in den Bereichen Career Transition und Ezra."
„Unsere Technologieagenda wurde durch den weiteren Einsatz agentenbasierter KI in neuen Märkten auf unserer digitalen Plattform vorangetrieben, was die Besetzungsquoten steigerte, die Zeit bis zur Besetzung verkürzte und gleichzeitig das Erlebnis für Kandidaten und Personalvermittler verbesserte."
Webcast-Details | Investoren & Analysten
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Investorenbeziehungen investor.relations@adeccogroup.com +41 (0)44 878 88 88 | Pressestelle +41 (0) 79 876 09 21 |
Logo - https://mma.prnewswire.com/media/2608173/5966668/The_Adecco_Group_Logo.jpg
View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/ergebnisse-der-adecco-group-fur-q1-2026-302771102.html
SPD-Chef und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil erhöht den Druck bei der geplanten Reform der Einkommenssteuer. In den kommenden Wochen will er sein Konzept vorlegen, an dem nach seinen Worten "mit Hochdruck" gearbeitet wird. Ziel ist eine signifikante finanzielle Besserstellung für Haushalte mit geringen und mittleren Einkommen. "Diejenigen, die jeden Tag den Laden am Laufen halten, müssen am Ende mehr in der Tasche haben", sagte Klingbeil der Süddeutschen Zeitung.
Die Koalitionspartner SPD und Union haben sich darauf verständigt, eine umfassende Änderung der Einkommensteuer zum 1. Januar 2027 in Kraft zu setzen. Nach bisherigen Aussagen Klingbeils sollen bis zu 95 Prozent der Arbeitnehmer entlastet werden – "merklich, mit einigen hundert Euro im Jahr". Für viele Beschäftigte, etwa in Ballungsräumen wie Köln, könnte das eine spürbare Verbesserung der finanziellen Spielräume bedeuten. Über die konkrete Ausgestaltung der Tarife ist bislang jedoch nichts entschieden.
Strittig ist vor allem die Gegenfinanzierung der Reform, deren Volumen auf einen Milliardenbetrag geschätzt wird. Klingbeil stellt klar, dass aus seiner Sicht Spitzenverdiener mit sechsstelligen Gehältern stärker herangezogen werden sollen: "Spitzenverdiener mit sechsstelligen Gehältern müssen hierzu ihren Beitrag leisten." Die Sozialdemokraten favorisieren grundsätzlich eine stärkere Besteuerung hoher Einkommen sowie von Erbschaften, um die Entlastung der unteren und mittleren Einkommensgruppen zu ermöglichen.
Aus der Union kommt Widerstand gegen diesen Umverteilungskurs. Kritiker dort verlangen, ein wesentlicher Teil der Finanzierung müsse über Einsparungen im Bundeshaushalt erfolgen. Der CDU-Abgeordnete Mathias Middelberg sieht insbesondere bei Finanzhilfen des Bundes für Länder und Gemeinden Spielraum. Diese Zuweisungen seien in den vergangenen sieben Jahren von rund acht auf fast 60 Milliarden Euro angestiegen. Die unterschiedlichen Vorstellungen über Steuererhöhungen für Topverdiener einerseits und Ausgabenkürzungen andererseits markieren die zentrale Konfliktlinie, bevor Klingbeil sein Reformkonzept offiziell vorlegt.