CANNES, Frankreich, 12. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Newton Cinema feiert am 12. Mai im Lérins Cinéma Club mit einer Vorführung von „ MAYILAA" unter der Regie von Semmalar Annamsein Debüt auf dem Marché du Film in Cannes..

Dies ist ein Meilenstein für das Newton Cinema, das ein Autorenfilm-Programm präsentiert, das Filme in Malayalam, Tamil, Hindi, Englisch, Französisch und Deutschumfasst und sich durch unverwechselbare Stimmen, künstlerischen Mut und weltweite Resonanz auszeichnet. Stand: Palais -1, 27.03.
Newton Cinema kündigt LEFTOVER, Salim Ahameds fünften Spielfilm als Regisseur an, in der Arjun Radhakrishnan, Zarin Shihab, Tanmay Dhanania, Shweta Basu Prasad und Roshan Mathew mitspielen. Das Drehbuch stammt von Salim Ahamed und P. V. Shajikumar, die Kameraarbeit stammt von Sharan Velayudhan, der Schnitt von A. Sreekar Prasad, die Musik von Christo Xavier, das Produktionsdesign von Ashik S, das Sounddesign von Vishnu Govind, das Kostümdesign von Gayathri Kishore und das Make-up von Salam.
Salim Ahamed ist vor allem für „Adaminte Makan Abu / Abu, Sohn Adams" bekannt, der vier indische National Film Awards gewann und als Indiens offizieller Beitrag für die Oscar-Verleihung nominiert war. Frühere Filme sind Pathemari, Kunjananthante Kada und And the Oscar Goes To...
„LEFTOVER kommt aus der Stille, der Erinnerung und der moralischen Dringlichkeit", sagt Salim Ahamed. „Er vermittelt Schmerz ohne Effekthascherei, Würde ohne Erklärungsbedarf und eine gemeinsame menschliche Erfahrung, die Grenzen überschreitet. Ich bin dankbar, den Film gemeinsam mit Newton Cinema der internationalen Filmindustrie vorstellen zu dürfen."
MAYILAA folgt auf seine Weltpremiere beim International Film Festival Rotterdam und dem Publikumspreis in Toulouse. Die Pläne für die Weltpremiere von LEFTOVER werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben.
Das Marché-Programm von Newton Cinema umfasst außerdem The Gambler, Regie: Prasanna Vithanage, Drehbuch: Vithanage und Anushka Senanayake, in den Hauptrollen Roshan Mathew, Shweta Basu Prasad, Prakash Raj, Mahendra Perera und Lakshan Abeynayake, Kamera: Rajeev Ravi, Schnitt: A. Sreekar Prasad, Musik von K und Sounddesign von Tapas Nayak; The Sorbonne Conspiracy, Regie: Salim Ahamed; und The Wild Hunt, von TIFF-Alumnus Nithin Lukose.
Newton Cinema befindet sich in abschließenden Verhandlungen mit internationalen Vertriebsagenturen und indischen Vertriebspartnern über die Festival-Tourneen und Kinostarts von LEFTOVER, MAYILAA und den weiteren Titeln aus seinem Programm.
Anto Chittilappilly, Gründer, CEO und Produzent von Newton Cinema, sagte: „Wir schaffen eine Heimat für das Autorenkino, für Filmemacher, deren Werke eine unverwechselbare Handschrift und ein Gewissen tragen. Mit LEFTOVER, MAYILAA und unserem kommenden Programm wollen wir unabhängigen Filmemachern zur Seite stehen, schwierige und notwendige Geschichten bewahren und Stimmen aus den Randbereichen in das Weltkino bringen."
Newton Cinema ist eine internationale Produktionsfirma für Autorenkino, unabhängige Filmemacher und unterrepräsentierte Stimmen mit Niederlassungen in Los Angeles, San Francisco, Boston, Colombo, Sri Lanka, und Kochi, Indien.
Medienkontakt: press@newtoncinema.com | www.newtoncinema.com | @newton_cinema
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Im Gotthardmassiv im Tessin ist einem internationalen Forschungsteam erstmals gelungen, die Erde kontrolliert zum Beben zu bringen. Im Untergrundlabor "Bedrettolab", das in einem ehemaligen Baustollen des Furkatunnels eingerichtet wurde, lösten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gezielt eine Serie von Mikrobeben aus. Die beteiligte Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen) sprach von einem "sehr erfolgreichen" Versuch.
Über mehrere Tage injizierten Fachleute der ETH Zürich, der RWTH Aachen und des italienischen Nationalen Instituts für Geophysik und Vulkanologie (INGV) Wasser mit hohem Druck in eine natürliche Bruchzone tief im Fels. Ziel des Experiments war es, Spannungsänderungen im Gestein hervorzurufen und damit kleinste Erschütterungen auszulösen. Genau das trat ein: Registriert wurde eine ganze Serie von Mikrobeben, teilweise mit Magnituden knapp unterhalb von 0. An der Erdoberfläche waren diese Ereignisse nicht zu spüren.
Um die künstlich erzeugten Beben detailliert zu erfassen, installierte das Team Hunderte hochsensibler Sensoren in unmittelbarer Nähe der Verwerfung. Die Messinstrumente reagierten so feinfühlig, dass im Bedrettolab sogar das Erdbeben in Japan vom 20. April präzise aufgezeichnet werden konnte. Durch die direkte Platzierung an der Bruchzone konnte die Entstehung der Erschütterungen erstmals am Ursprungsort und nicht wie sonst üblich an der Erdoberfläche verfolgt werden. Die aufgezeichneten Signale seien "unglaublich", sagte Projektleiter Florian Amann von der RWTH Aachen, man erhalte einen einzigartigen Einblick in die Erdbebenphysik.
Das Experiment ist Teil des Projekts "FEAR" – kurz für "Fault Activation and Earthquake Rupture". Langfristig sollen die Daten dazu beitragen, die Vorhersagbarkeit von Erdbeben zu verbessern. Im Fokus steht die Frage, was im Gestein passiert, bevor ein größeres Beben einsetzt. Nach Angaben der Forschenden gehen starken Erdbeben typischerweise tausende kleine Ereignisse voraus. Deren Entwicklung im Labor nachzuzeichnen, soll helfen, die physikalischen Prozesse entlang natürlicher Störungszonen besser zu verstehen und Frühindikatoren für künftige Beben zu identifizieren.