PRC-Saltillo in die Forbes Accessibility 200-Liste aufgenommen

20.05.2026

WOOSTER, Ohio, 20. Mai 2026 /PRNewswire/ -- PRC-Saltillo wurde in die 2026 Forbes Accessibility 200-Liste aufgenommen, eine jährlich erscheinende Liste, die Unternehmen und Einzelpersonen weltweit würdigt, deren Arbeit die Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen fördert. Die Liste, die nun bereits zum zweiten Mal erscheint, wurde von 100 auf 200 Preisträger erweitert und umfasst globale Unternehmen, Führungskräfte aus verschiedenen Organisationen sowie unabhängige Innovatoren und Einflussnehmer aus aller Welt.

PRC-Saltillo Logo (PRNewsfoto/PRC-Saltillo)

"Die Aufnahme in die Forbes Accessibility 200-Liste - nach der Aufnahme in die erste Liste im vergangenen Jahr - ist sowohl eine Ehre als auch eine Erinnerung an die Dynamik, die sich im Bereich der Barrierefreiheit entwickelt", sagte Sarah Wilds, CEO von PRC-Saltillo. „Diese Auszeichnung spiegelt das Engagement unserer weltweiten Gemeinschaft wider, zu der unsere Unternehmen, Kunden, Pflegekräfte und Ärzte in Nordamerika, Großbritannien, Deutschland, Australien, Singapur und Indien gehören. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, Menschen weltweit durch Kommunikationshilfsmittel, Barrierefreiheit und Sensibilisierung eine Stimme zu geben."

Die Forbes Accessibility 200-Liste wurde auf der Grundlage offener Nominierungen und unter Mitwirkung der Forbes-Redaktion sowie unter Beratung durch ein globales Expertengremium zusammengestellt und basiert auf umfangreichen Recherchen und Expertenmeinungen. Die Liste umfasst Unternehmen aus verschiedenen Branchen, darunter Kommunikation, Technologie, Bildung, Mobilität, Gesundheitswesen und Software. Die Preisträger werden aufgrund der tatsächlichen Reichweite und Wirkung von Produkten, Dienstleistungen und Innovationen ausgewählt, die Menschen mit Behinderungen einen gleichberechtigten Zugang zu Informationen, Inhalten, Beschäftigung, öffentlichen Räumen und Lebenserfahrungen ermöglichen.

„Da PRC-Saltillo im Jahr 2026 sein 60-jähriges Jubiläum feiert, erfüllt es uns mit Demut zu sehen, wie viele Unternehmen und Innovatoren das Leben von Menschen mit Behinderungen nachhaltig verbessern", fügte Wilds hinzu. „Die Erweiterung der Liste macht eindrucksvoll deutlich, wie weit wir bei der Stärkung verschiedener Stimmen bereits gekommen sind und wie viel wir gemeinsam noch erreichen können." 

PRC-Saltillo entwickelt Lösungen zur unterstützten Kommunikation für Menschen mit erheblichen Sprach- und Sprechbeeinträchtigungen. Die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens unterstützen Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei der Kommunikation mit ihren Familien, ihrem Umfeld und ihrer Umgebung, wobei der Schwerpunkt auf Teilhabe, Selbstständigkeit und Inklusion liegt.

Um mehr über AAC zu erfahren und die Kommunikationsgeräte von PRC-Saltillo in Aktion zu sehen, besuchen Sie prc-saltillo.com.

Informationen zu PRC-Saltillo

PRC-Saltillo wurde 1966 gegründet und ist ein Pionier und weltweit führender Anbieter von Technologien zur unterstützten Kommunikation (AAC) für Menschen mit komplexen Kommunikationsbedürfnissen. Das Unternehmen bietet ein umfassendes Sortiment an Sprachausgabegeräten, branchenführenden AAC-Apps und wissenschaftlich fundierten Vokabularsystemen an. PRC-Saltillo befindet sich zu 100 % im Besitz der Mitarbeiter und hat seinen Hauptsitz in Wooster, Ohio, sowie Niederlassungen im Vereinigten Königreich, in Australien, Kanada, Deutschland, Singapur und Indien.

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Nicht nur Asphalt: Forscher zeigen neue Ursachen für Verkehrsstaus

30.04.2026

Wie stark der Verkehr in einer Stadt stockt, hängt weit weniger allein von der Leistungsfähigkeit des Strassennetzes ab als bislang angenommen. Eine Studie der ETH Zürich und der University of Wisconsin, veröffentlicht in der Fachzeitschrift «Nature Communications», zeigt: Entscheidend ist, wie Wohn-, Arbeits- und Freizeitquartiere räumlich angeordnet sind. Die Forschenden um den Geoinformatiker Yatao Zhang haben 30 Grossstädte weltweit – von Singapur bis Zürich – miteinander verglichen und dabei nicht nur Knotenpunkte und Verkehrsströme auf Strassen, sondern auch Bebauungsdichte, Quartiersstrukturen, Grünflächen und die Nutzung von Flächen für Wohnen, Einkauf, Sport, Verwaltung oder Bildung ausgewertet.

Für ihre Analyse griffen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf Staudaten des niederländischen Unternehmens Here Technologies zurück, das Bewegungsdaten von Fahrzeugen im Fünf-Minuten-Takt erfasst. Mit einer eigens entwickelten Methode konnten sie die wechselseitige Beeinflussung von Stadtmerkmalen und Verkehr über die Zeit hinweg beschreiben und erstmals robuste Ursache-Wirkung-Beziehungen identifizieren. Demnach führt etwa eine zersiedelte Stadtstruktur tendenziell zu mehr Verkehr, weil Distanzen länger werden und Alltagswege häufiger mit dem Auto zurückgelegt werden. Umgekehrt kann eine Mischnutzung von Wohnen und Arbeiten die Pendlerstrecken verkürzen und das Verkehrsaufkommen senken.

Die Befunde lassen sich konkret illustrieren: Ballungen von Freizeit- und Einkaufsangeboten in einzelnen Quartieren erhöhen den Wochenendverkehr, etwa durch Sportanlagen oder grosse Einkaufszentren. In Singapur etwa verstärkt die räumliche Trennung von grossen Wohngebieten und einem Dienstleistungszentrum die Kopplung zwischen Städtebau und Pendlerströmen deutlich. In Zürich ist dieser Zusammenhang laut Studie weniger ausgeprägt. «Verkehr entsteht durch das, was Menschen tun, nicht allein durch die Existenz von Strassen», fasst Erstautor Zhang die Ergebnisse zusammen.

Aus Sicht der Forschenden könnte die neue Methode mittelfristig die Stadt- und Verkehrsplanung beeinflussen. Werden die Erkenntnisse mit Detailstudien einzelner Städte kombiniert, lassen sich Szenarien simulieren: So kann etwa abgeschätzt werden, wie sich der Ausbau eines S-Bahn-Netzes auf Wohnungsbau in der Agglomeration auswirkt – und umgekehrt, wie ein rascher Anstieg von Neubauten in Vororten den Bedarf an zusätzlicher Verkehrsinfrastruktur nach sich zieht. Angesichts immer komplexerer Städte und wachsender Belastung der Verkehrssysteme sehen die Autorinnen und Autoren ein zentrales Ziel darin, Mobilität und Stadtentwicklung gemeinsam zu denken, um urbane Zentren nachhaltiger gestalten zu können.