GUANGZHOU, China, 8. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Die am 5. Mai erfolgreich zu Ende gegangene 139. Canton Fair zog als Veranstaltung im Rahmen des ersten Jahres von Chinas 15. Fünfjahresplan weltweite Aufmerksamkeit auf sich. Vor dem Hintergrund einer komplexen internationalen Lage setzte die 139. Canton Fair neue Maßstäbe hinsichtlich der Besucherzahlen, der Präsenz von Top-Einkäufern sowie der Anzahl innovativer, nachhaltiger und intelligenter Ausstellungsstücke. Sie demonstrierte damit die Widerstandsfähigkeit und Vitalität des chinesischen Außenhandels sowie dessen Engagement und Verantwortung bei der Förderung einer umfassenden Öffnung.

Die 139. Messe begrüßte insgesamt 314.000 internationale Einkäufer aus 220 Ländern und Regionen, was einem Anstieg von 1,1 % gegenüber der 138. Messe entspricht. Es konnte ein bemerkenswertes Wachstum in Märkten wie den Vereinigten Staaten, Australien und Kanada verzeichnet werden, während die Besucherzahlen aus den BRI-Ländern stabil blieben. Die Messe zog 407 Top-Einkäufer und 154 ausländische Geschäftsorganisationen an. Die vor Ort vereinbarten Aufträge erreichten ein Volumen von 25,7 Milliarden US-Dollar und eine beträchtliche Anzahl von Käufern vereinbarte Folgebesuche in den Fabriken, um langfristige Partnerschaften zu festigen.
Von den 4,65 Millionen ausgestellten Exponaten machen innovative, nachhaltige und intelligente Produkte jeweils mehr als 20 % aus. Auf der Messe fanden 665 Veranstaltungen zur Vorstellung neuer Kollektionen statt und über 60 % der Exponate waren mit innovativen Technologien ausgestattet. In der Ausstellungszone des CF Award „Design Brilliance" wurden Premiumprodukte präsentiert, die bei früheren Veranstaltungen mit Gold Awards und Best of the Best Awards ausgezeichnet worden waren. Gleichzeitig zeigten Drohnen, intelligente Wearables und Exoskelett-Technologie, wie sich Nutzwert und modernste Technik miteinander verbinden lassen. Nachhaltige Materialien und die „Guochao"-Ästhetik (wörtlich: „nationaler Trend") haben sich als wichtige Markttreiber herauskristallisiert und bringen die „intelligente Fertigung in China" mit den globalen Veränderungen im Konsumverhalten in Einklang.
Digitale Intelligenz wirkte als Kraftverstärker für die Effizienz im Handel. Mehr als 553.000 Nutzer haben die Canton Fair APP aufgerufen und 317.000 haben die Navigation auf Standebene genutzt. Optimierte Funktionen wie die One-Click-Navigation und andere KI-Dienste ermöglichten ein nahtloses Business-Matching vor Ort. Die Trade Services Zone deckt den gesamten Handelszyklus ab und verzeichnete mit 210 teilnehmenden Institutionen mehr als 120.000 Besucher. Im Rahmen von Matchmaking-Veranstaltungen und thematischen Foren konnten die Aussteller Marktchancen erkennen. Die Messeführungen für Käufer aus dem Nahen Osten erzielten über 3,05 Millionen Aufrufe und 290.000 Interaktionen. Ausländische Social-Media-Kanäle und Nachrichtenportale verzeichneten über 120 Millionen Aufrufe.
Die 140. Canton Fair ist für den 15. Oktober bis 4. November 2026 in Guangzhou geplant und stellt einen Meilenstein dar, da die Messe ihr 70-jähriges Jubiläum feiert. Einkäufer aus aller Welt sind nach Guangzhou eingeladen, um sich dort zu versammeln, gemeinsam vom Wohlstand zu profitieren und ein neues Kapitel des inklusiven internationalen Handels einzuläuten.
Zur Vorregistrierung klicken Sie bitte hier: https://buyer.cantonfair.org.cn/register/buyer/email?source_type=16
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SPD-Chef und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil erhöht den Druck bei der geplanten Reform der Einkommenssteuer. In den kommenden Wochen will er sein Konzept vorlegen, an dem nach seinen Worten "mit Hochdruck" gearbeitet wird. Ziel ist eine signifikante finanzielle Besserstellung für Haushalte mit geringen und mittleren Einkommen. "Diejenigen, die jeden Tag den Laden am Laufen halten, müssen am Ende mehr in der Tasche haben", sagte Klingbeil der Süddeutschen Zeitung.
Die Koalitionspartner SPD und Union haben sich darauf verständigt, eine umfassende Änderung der Einkommensteuer zum 1. Januar 2027 in Kraft zu setzen. Nach bisherigen Aussagen Klingbeils sollen bis zu 95 Prozent der Arbeitnehmer entlastet werden – "merklich, mit einigen hundert Euro im Jahr". Für viele Beschäftigte, etwa in Ballungsräumen wie Köln, könnte das eine spürbare Verbesserung der finanziellen Spielräume bedeuten. Über die konkrete Ausgestaltung der Tarife ist bislang jedoch nichts entschieden.
Strittig ist vor allem die Gegenfinanzierung der Reform, deren Volumen auf einen Milliardenbetrag geschätzt wird. Klingbeil stellt klar, dass aus seiner Sicht Spitzenverdiener mit sechsstelligen Gehältern stärker herangezogen werden sollen: "Spitzenverdiener mit sechsstelligen Gehältern müssen hierzu ihren Beitrag leisten." Die Sozialdemokraten favorisieren grundsätzlich eine stärkere Besteuerung hoher Einkommen sowie von Erbschaften, um die Entlastung der unteren und mittleren Einkommensgruppen zu ermöglichen.
Aus der Union kommt Widerstand gegen diesen Umverteilungskurs. Kritiker dort verlangen, ein wesentlicher Teil der Finanzierung müsse über Einsparungen im Bundeshaushalt erfolgen. Der CDU-Abgeordnete Mathias Middelberg sieht insbesondere bei Finanzhilfen des Bundes für Länder und Gemeinden Spielraum. Diese Zuweisungen seien in den vergangenen sieben Jahren von rund acht auf fast 60 Milliarden Euro angestiegen. Die unterschiedlichen Vorstellungen über Steuererhöhungen für Topverdiener einerseits und Ausgabenkürzungen andererseits markieren die zentrale Konfliktlinie, bevor Klingbeil sein Reformkonzept offiziell vorlegt.